24 Stunden durch die „Grüne Hölle“ auf der Nürburgring – Nordschleife

Getriebedefekt kostet Arnold gute Platzierung

Wie alle Jahre strömten die Zuschauer zum legendären 24 h – Rennen zum Nürburgring. Über 220.000 Zuschauer harten bei fast winterlichen Temperaturen am Ring bis zum Schluss beim 38. ADAC Zürich 24h Rennen aus.

Mit einem der stärksten Autos ging der Duisburger Pilot Lance David Arnold an den Start. Mit dem Haribo Manthey Porsche GT 3 R fuhr er im Quaylifing mit einer Zeit von 8:29,521 Minuten auf den fünften Startplatz im großen Teilnehmerfeld von 198 Teams und lies einige Werksteams hinter sich. Desweiteren war er der beste Porschepilot im Feld.

Hatten die Piloten in den freien Trainingsitzungen noch mit Regen zu kämpfen, konnte der Rennleiter am Samstag pünktlich um 15 Uhr das große Starterfeld bei trockenem Wetter auf die Hatz zweimal rund um die Uhr schicken. Für Lance David Arnold und seine Teamkollegen lief es gut. Bereits nach zwei Runden lag der  Porsche  GT3 R im Goldbären-Design mit dem Duisburger auf dem zweiten Gesamtrang hinter dem Vorjahressieger, ebenfalls ein Manthey Porsche und hatten die Werksaudis R 8 LMS hinter sich gelassen. In den folgenden Stunden verlief zunächst alles nach Plan bis der Teamkollege von Arnold mit einem Mini kollidierte. Dabei beschädigte er sich den Stoßdämpfer. Der Wechsel kostete zehn Minuten und man nahm die Hatz wieder auf. Bis in die Nacht lief der Porsche ohne Probleme, doch um 1.00 Uhr kam man nicht zum routinemäßigen Boxenstopp. Arnold stand bereit zum Wechsel als die Meldung von der Strecke kam, dass der Porsche im Streckenabschnitt Breitscheid stand. Mit Getriebeschaden holte man diesen wieder an die Box und baute ein neues ein. Um drei Uhr nahm man von Platz 88 wieder das Rennen auf. Mit schnellen Rundenzeiten machte das Team wieder Plätze gut. Der Defektteufel blieb Arnold treu. Um 8.30 Uhr, auf Platz 34 liegend, verabschiedete sich das Getriebe erneut und das Rennen war gelaufen.

Gesamtsieger wurde Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy im MBW M3 GT2 gefolgt von Hankook Team Farnbacher im Ferrari mit Farnbacher, Simonsen, Keen und Seefried. Rang drei ging an das Phoenix Racing Team im Audi R8 LMS mit Dennis Rosteck, Luca Ludwig, Marc Bronzel und Markus Winkelhock.

Lance David Arnold: „Es lief zunächst alles nach Plan. Das Qualifying lief sehr gut mit Startplatz fünf und bester Porsche. Auch am Start konnte ich Plätze gutmachen und das Auto auf Platz 2. Liegend übergeben, so war ein Grundstein für das weitere Rennen gelegt. Der Dämpferdefekt warf uns nicht weit zurück. Der Getriebeschaden in der Nacht tat weh. Wir hatten einen fehlerfreien Job absolviert und der Speed war da und konnte in der Spitzengruppe mitfahren. Nach dem Wechsel versuchten wir wieder alles und kamen trotz der starken internationalen Konkurrenz wieder nach vorne und fuhren die schnellsten Rundenzeiten im Starterfeld. Der zweite Getriebeschaden war nicht mehr zu kompensieren und deshalb mussten wir das Rennen am Morgen aufgeben. In der Technik steckt keiner drin. Ich habe einen fehlerfreien Job absolviert und bin natürlich enttäuscht, denn die Möglichkeit auf ein Podestplatz war gegeben.“

1 Kommentar zu „24 Stunden durch die „Grüne Hölle“ auf der Nürburgring – Nordschleife“

  • F.Kunze:

    Schade mein Guter ,einen guten Job gemacht :-)

    Naja,nach der Vorstellung wird es bestimmt wieder Aufwärts gehen so wünsch ich dir .

    Grüße Frank

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