Bei seinen ersten beiden Rennen in diesem Jahr sicherte sich der Duisburger Lance David Arnold für das SPS performance Team zwei Klassensiege im Porsche 997 GT3. Gefahren wurde auf dem East London GP Circuit in Südafrika. Neben den Klassensiegen wurde Arnold jeweils Zweiter in der Gesamtwertung und nur geschlagen von Toby Venter im 800 PS starken 993 GT2. „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden denn ich hatte nur die Hälfte der Leistung als der Sieger,“ so Arnold nach den beiden Läufen.

Am letzten Samstag begann die Saison mit den Test- und Einstellfahrten zum BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft (VLN) auf dem Nürburgring. Fiel so manches mal der Test in der Eifel dem Schnee zum Opfer, konnte in diesem Jahr die Piloten fast problemlos testen. Eine Baustelle im Streckenbereich Adenauerbrücke bremste die Piloten ein, denn es gab eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h.

Lance David Arnold, der im HARIBO Porsche des Team Manthey die Rennen zur VLN und dem legendären 24 Stunden Rennen bestreiten wird, drehte mit dem nagelneuen Auto die ersten Runden durch die „Grüne Hölle“. „Das waren heute die ersten Meter die das Auto zurück gelegt hat. Die Basis des Autos ist gut, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns. Um ins Detail zugehen braucht man mehr als ein Tag. Wir werden das Auto noch genauer auf unsere Bedürfnisse und den Gegebenheiten der Nordschleife ändern und das Reglement genau beachten, was sehr schwierig ist,“ so Arnold nach den ersten Runden im Porsche.

Am kommenden Samstag steht der erste Wertungslauf, die 57. ADAC Westfalenfahrt zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf der kombinierten Strecke von Grand Prix und Nordschleife auf dem Programm. Wenn es für Lance David Arnold um die ersten Punkte geht, bekommt er Unterstützung. Robert Lünsmann, selbst jahrelang im Motorsport aktiv, kommt mit den Wasserballern des DSV 98 in die Eifel und in die Box des Duisburgers.

Lance David Arnold: „Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit Manthey und Haribo. Das ganze Paket passt und es macht richtig Spaß bei den Events. Wir verstehen uns gut und daher ist die Stimmung super und die Arbeit profitiert davon. Auf die Wasserballer des DSV 98 freue ich mich. Jetzt können sie sehen was wir leisten nachdem ich schon einige Heimspiele besucht habe.“

Bereits am Freitag wird auf der Nordschleife getestet. Das Qualifying beginnt am Samstag um 8.30 Uhr und dauerte 90 Minuten. Der Start der ersten Gruppe erfolgt um 12.00 Uhr. Der Eintritt rund um der Nordschleife ist frei. Lediglich für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings und einen Besuch im Fahrerlager sind 12 Euro zu entrichten. Der Gegenwert ist Motorsport zum Anfassen, denn bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring können die Zuschauer die Arbeit der Teams solange die Motoren ruhen in den Boxen hautnah erleben.

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